
Martin Schierer
im Interview
Martin Schierer
| Werksleiter |
| Weiding |
| 1997 |

Wann und wie bist du zu Rädlinger Primus Line gekommen? Was hat dich damals überzeugt, Teil des Unternehmens zu werden – und was hält dich bis heute hier?
Ich habe zunächst eine Lehre zum Anlagentechniker Versorgungstechnik bei der damaligen Unternehmensgruppe gemacht. Als dort der Anlagenbau geschlossen wurde, bin ich zum Maschinenbau gewechselt und habe dort an der Brennschneideanlage gearbeitet.
Dann bot sich mir die Chance, ins Entwicklungsprojekt von Primus Line® zu wechseln. Und seitdem bin ich bei Rädlinger Primus Line. Ich mag die abwechslungsreiche Arbeit, den Umgang mit den Leuten, die Technik, kontinuierliche Veränderungen und vor allem mein Team.
An welche Momente oder Projekte erinnerst du dich besonders gerne zurück?
An die Entscheidung, die Produktionsanlage in Weiding zu bauen. Vorher konnten wir maximal zwanzig Kilometer pro Jahr produzieren.
„Es gibt viele Leute die bereits zehn, fünfzehn oder zwanzig Jahre dabei sind. Deren Herangehensweise und Ansprüche an die tägliche Arbeit sind mit den Anforderungen von außen gewachsen. Wir sind definitiv professioneller geworden.“
Was hat sich aus deiner Sicht am meisten verändert – fachlich, organisatorisch und/oder menschlich?
Es gibt viele Leute die bereits zehn, fünfzehn oder zwanzig Jahre dabei sind. Deren Herangehensweise und Ansprüche an die tägliche Arbeit sind mit den Anforderungen von außen gewachsen. Wir sind definitiv professioneller geworden.
Welche Entwicklungen in deinem Fachbereich waren für dich echte Meilensteine?
Die Neubauten der Produktion in Weiding und des Logistikzentrums in Chammünster. Der nächste Meilenstein sind größere Linerdurchmesser wie DN 600.
Welche Kompetenzen oder Werte aus deiner Anfangszeit sind heute immer noch wichtig und warum?
Planung ist wichtig, doch auch eine große Portion an Flexibilität ist notwendig, um auf aktuelle Sachlagen reagieren zu können, beispielsweise wenn ein Mitarbeiter unvorhergesehen ausfällt.
Du bist inzwischen Experte auf deinem Gebiet. Was bedeutet Erfahrung für dich im Arbeitsalltag?
Erfahrung bedeutet für mich vor allem Diskussion. Das klingt vielleicht seltsam. Doch dahinter verbirgt sich der intensive Austausch mit und ausführliche Erklärungen an Kolleginnen und Kollegen, die noch nicht so viel Erfahrung haben.
Wenn du an die zukünftige Entwicklung von Unternehmen und/oder Produkt denkst: Worauf freust du dich besonders?
Auf eine neue Anlage, um größere Durchmesser wie DN 800 produzieren zu können.
Und zum Schluss: Welchen Wunsch oder Gruß möchtest du dem Unternehmen zum 25. Firmenjubiläum mit auf den Weg geben?
Ich wünsche mir, dass wir in allen Bereichen die Leidenschaft für das Produkt aufrecht erhalten können.

Zu Beginn packte Martin auch auf der Baustelle mit an.








