
Thomas Häring
im Interview
Thomas Häring
| Leiter Arbeitsvorbereitung |
| Windischbergerdorf |
| 2011 |

Wann und wie bist du zu Rädlinger Primus Line gekommen? Was hat dich damals überzeugt, Teil des Unternehmens zu werden – und was hält dich bis heute hier?
Ich bin Anfang 2011 zu Rädlinger Primus Line gekommen. Ich wurde damals persönlich vom damaligen technischen Leiter angeworben. Angefangen hatte ich schon ein gutes Jahr vorher bei Rädlinger Maschinenbau in der Konstruktion.
Zur damaligen Zeit war Rädlinger Primus Line noch ein relativ überschaubares Unternehmen mit einem kleinen Team.
Überzeugt hat mich die große Innovationskraft und Technik hinter der Marke Primus Line®. Ich hatte zwar meine Ausbildung bei einem Sondermaschinenbauer absolviert, welcher in der Automatisierung, Robotik und Medizintechnik unterwegs war, jedoch war Rädlinger Primus Line nochmal etwas völlig anderes. Da ich damals noch in der Konstruktion tätig war, war das natürlich absolut überwältigend und etwas, das man nicht oft auf der Welt zu sehen bekommt. Hier konnte man damals schon sehen, dass in Primus Line® etwas richtig großes mit viel Potenzial steckt.
An welche Momente oder Projekte erinnerst du dich besonders gerne zurück?
Das ist eine der schwierigsten Fragen. Es gab in der Zeit, seit ich im Team bin, schon sehr viele Projekte, die es verdient hätten, hier genannt zu werden.
Ein erster großer Meilenstein war in meiner Anfangszeit die Einführung des Niederdruck-Liners. Ich war damals für die Konstruktion und Fertigung der Verbinder (heute M3) zuständig, die bis heute Bestand haben.
Ein besonderes Projekt war auch mein erstes O&G-Projekt im Jahr 2013 in Italien. Es war das erste Projekt seiner Art. Die erhöhten Anforderungen an Technik, Material und Dokumentation waren neu für uns und wir mussten uns durch Normen und Zertifikate kämpfen, um das Projekt erfolgreich zu gestalten, was letztendlich auch gelang. Eine weitere Besonderheit war bei diesem Projekt auch, dass der Verbinder unter Wasser verbaut worden ist.
Im Endeffekt sind es immer die Projekte und Momente, die in Erinnerung bleiben, bei denen man besonderen Herausforderungen gegenübersteht und diese dann auch erfolgreich meistert.
„Das Unternehmen hat sich (…) von einem innovativen Entwicklungsprojekt zu einem profitablen Unternehmen – mit immer noch viel Potenzial – gemausert.“
Was hat sich aus deiner Sicht am meisten verändert – fachlich, organisatorisch und/oder menschlich?
Rädlinger Primus Line hat sich im Vergleich zu früher – kleines Unternehmen, wenige Mitarbeiter – in allen Belangen weiterentwickelt.
Fachlich durch das Hinzugewinnen neuer Mitarbeitender aus diversen Fachrichtungen, welche ihr vorher erworbenes Know-how in das Unternehmen einbringen.
Organisatorisch hat sich natürlich bedingt durch das Wachstum des Unternehmens mit neuen Abteilungen und Fachgebieten auch viel verändert.
Das Unternehmen hat sich in meiner Zeit insgesamt von einem innovativen Entwicklungsprojekt zu einem profitablen Unternehmen – mit immer noch viel Potenzial – gemausert.
Welche Entwicklungen in deinem Fachbereich waren für dich echte Meilensteine?
Aufbau eines digitales Lagersystems ca. 2012: In der Maschinenbau-Datenbank wurde Rädlinger Primus Line als Mandant hinzugefügt.
Einführung eines neuen ERP-Systems im Jahr 2019: ein Meilenstein zur bisherigen Datenbank-Lösung, der neue, bessere und effektivere Prozesse hervorbrachte.
Welche Kompetenzen oder Werte aus deiner Anfangszeit sind heute immer noch wichtig und warum?
Teamarbeit und Zusammenhalt sind immer noch wichtig, denn nur im Team kann man die neuen Herausforderungen, die die Zukunft mit sich bringt, erfolgreich meistern. Sei es, noch größere bzw. mehr Projekte abzuwickeln oder neue Liner zu entwickeln.
Jeder im Team muss und kann mit seinem Know-how dazu beitragen, die Zukunft für Rädlinger Primus Line weiterhin erfolgreich zu gestalten.
Du bist inzwischen Experte auf deinem Gebiet. Was bedeutet Erfahrung für dich im Arbeitsalltag?
Erfahrung ist für mich sehr wichtig, gerade bei einem so speziellen Produkt wie Primus Line®. Man kann in vielen Situationen seine Erfahrung mit einbringen und auch anderen Fachabteilungen bei bestimmten Problemen weiterhelfen.
Wenn du an die zukünftige Entwicklung von Unternehmen und/oder Produkt denkst: Worauf freust du dich besonders?
Besonders freue ich mich auf die Erweiterung unseres Produktportfolios (neue Linergrößen DN 550, DN 600 usw.) und die Entwicklung anderer Produkte. Diese bringen immer auch neue Herausforderungen mit sich, an denen man sich wieder neu messen und beweisen kann.
Und zum Schluss: Welchen Wunsch oder Gruß möchtest du dem Unternehmen zum 25. Firmenjubiläum mit auf den Weg geben?
Ich wünsche Rädlinger Primus Line weiterhin viel Erfolg, Innovationskraft und eine starke Zukunft, wie die vergangenen Jahre!








